Informationen für Betroffene

  • Sexueller Missbrauch
  • Vergewaltigung
  • Folgen von sexualisierter Gewalt
  • Rechtliche und medizinische Möglichkeiten
  • Stalking
  • Trauma
  • KO-Tropfen

"Psst ...weitersagen!" Broschüre für Mädchen

Sexueller Missbrauch

Sexueller Missbrauch ist immer eine Gewaltanwendung, auch dann, wenn keine körperliche Gewalt zur Durchsetzung der Interessen des Täters notwendig ist, sondern die kindliche Abhängigkeit ausgenutzt wird.


Sexualisierte Gewalt findet in einer Atmosphäre von Bedrohung, Kontrolle und Geheimhaltung statt.

In den meisten Fällen erfolgen die Übergriffe durch nahe stehende Personen, von denen die Kinder abhängig sind.

Dies führt zu einer emotionalen Verstrickung der betroffenen Kinder – der Mensch, den sie eigentlich mögen, fügt ihnen großes Leid zu. Hinzu kommt, dass die Übergriffe meistens in der Isolation stattfinden und die betroffenen Kinder davon ausgehen müssen, „sie seien die einzigen, denen das passiert.

Besonders Kindern wird eingeredet, dass sie verantwortlich seien für den Missbrauch und „das Geheimnis“ für sich behalten müssen.

Die betroffenen Kinder tragen jedoch nie die Verantwortung, gleichgültig, inwieweit sie selbst an den Handlungen beteiligt waren. Verantwortlich ist immer der Täter/ die Täterin.

Als notwendige Überlebensstrategie werden Erinnerungen oftmals bis ins Erwachsenenalter verdrängt.

Frauen erleben dann häufig, dass ihnen nicht geglaubt wird und/ oder ihnen sogar die Schuld an den Übergriffen zugeschrieben wird. Solche Reaktionen verstärken Scham- und Schuldgefühle und führen dazu, dass sich viele betroffene Frauen zurückziehen und es ihnen zunehmend schwer fällt, wieder Vertrauen aufzubauen.

Der Frauennotruf ist ein Ort, an dem die Frauen über das lang gehütete Geheimnis sprechen können, wo die ganze Tragweite ihrer Erfahrungen gesehen und sie damit angenommen werden

– für viele Betroffene erstmals die Möglichkeit, sich den Erinnerungen zu stellen, mit sehr viel Mut das Schweigen zu brechen und aus der Isolation herauszutreten. 

Vergewaltigung

Eine Vergewaltigung oder ein Vergewaltigungsversuch gehört zu den schmerzvollsten Erfahrungen, die eine Frau in ihrem Leben machen kann. Frauen reagieren auf eine Vergewaltigung oder einen Vergewaltigungsversuch so unterschiedlich wie Frauen in ihrer Persönlichkeit verschieden sind.

Daher gibt es keine allgemeingültigen, vorhersagbaren Verhaltensweisen auf eine Vergewaltigung und auch keine richtigen oder falschen Reaktionen. Die einen reagieren äußerlich ruhig und gefasst, andere weinen, sind völlig durcheinander, verwirrt und verzweifelt. Manche fühlen sich erstarrt, verstört und leer, als ob sie innerlich tot wären.

Was viele Frauen kennen, sind Gefühle der Angst, der Ohnmacht, Erniedrigung und Beschmutzung, das Vertrauen in sich selbst und in die Welt ist erschüttert, der Glaube an die eigene Sicherheit beeinträchtigt.

Viele Überlebende fühlen sich schuldig und schämen sich. In den Wochen und Monaten nach einer Vergewaltigung gibt es jedoch immer wieder auch Zeiten, in denen das Erlebte fast völlig vergessen wird, so als ob nichts geschehen wäre.

Aufgrund der seelischen Verletzung, die mit einer körperlichen Gewalteinwirkung zu vergleichen ist, sprechen Fachleute auch von einer psychischen Traumatisierung. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass äußerlich nicht sichtbare seelische Folgen mindestens so schwerwiegend sind wie körperliche Verletzungen nach Gewalttaten.

Die traumatischen Folgen einer Vergewaltigung sind ähnlich schwerwiegend wie die einer Geiselnahme oder einer Naturkatastrophe.

 

Folgen von sexualisierter Gewalt

Wie sich ein Trauma nach sexualisierter Gewalt auf das Leben einer Frau auswirkt, kann jeweils sehr unterschiedlich sein und ist von vielen Faktoren abhängig.

Unmittelbar reagieren viele Frauen mit einem Schockzustand, wirken desorientiert und handlungsunfähig, die Wahrnehmung kann eingeschränkt, die Konzentrations- und allgemeine Funktionsfähigkeit stark reduziert sein.

Andere wirken sehr ruhig, fast unberührt oder überkontrolliert; wieder andere reizbar, wütend und aggressiv oder ängstlich und verzweifelt; viele ziehen sich zurück.

Neben starker Erregung, Nervosität, Schreckhaftigkeit, Reizbarkeit, Angst und emotionaler Betäubtheit sind ständiges unfreiwilliges Wiedererleben der Gewalterfahrung – sogenannte Intrusionen – sowie der Versuch, genau dies zu vermeiden, typische Folgen einer Traumatisierung.

Die unterschiedlichen Reaktionsweisen können sich auch abwechseln. Alle diese Reaktionen sind völlig normal, irritieren und überfordern aber häufig die Bezugspersonen.

Oft tritt nach einer gewissen Zeit eine scheinbare Normalisierung ein, während der die Frauen versuchen, das Erlebte zu vergessen bzw. zu verdrängen.

Sämtliche Folgen von extrem belastenden Erlebnissen sind normale Reaktionen auf unnormale Ereignisse und gehen oftmals mit dem Gefühl, verrückt zu sein/ zu werden einher. Es gibt Frauen, die keine konkreten Erinnerungen haben und trotzdem mit einer diffusen Ahnung leben.

Das Verdrängen von schmerzvollen Erfahrungen ist ein sinnvoller Schutz, den unsere Seele einsetzt, um überleben zu können. Viele Frauen denken auch, dass die Übergriffe nicht „schlimm genug“ oder „nur“ einmalig waren und dass sie die Gewalterfahrung nicht so ernst nehmen sollten.

Entscheidend ist jedoch nicht, was passiert ist, sondern welche Gefühle es ausgelöst hat und welche Folgen immer noch spürbar sind.

Typische Langzeitfolgen sexueller Gewalt sind ein geringes Selbstwert- und instabiles Identitätsgefühl, chronische Scham- und Schuldgefühle, Ängste, Depressionen bis hin zu Suizidalität, dissoziative Störungen, Abspaltung der Gefühle und eine dadurch erhöhte Gefahr, wieder Opfer oder auch Täterin zu werden, psychosomatische Beschwerden, ein negatives Verhältnis zum eigenen Körper, selbstverletzendes Verhalten, Sucht, sexuelle Schwierigkeiten, Beziehungsprobleme, gewalttätige Beziehungen, sozialer Rückzug, Isolation, eine feindliche, misstrauische Haltung der Welt und anderen Menschen gegenüber sowie ein chronisches Gefühl der Leere und Hoffnungslosigkeit.

Häufig führt die Gewalterfahrung auch zu ökonomischen Problemen, da viele Frauen langfristig nicht arbeitsfähig sind, ihre Ausbildung abbrechen, ihren Wohnort wechseln und z.B. durch Therapie- oder Prozesskosten finanziell stark belastet sind.

Wenn Sie immer wieder von Erinnerungen eingeholt werden und unter den Auswirkungen leiden, haben Sie den Mut, sich an uns zu wenden und sich Unterstützung zu holen - unabhängig davon, wie lange der Übergriff zurück liegt.

Auch nach Jahren können Sie lernen, mit den Auswirkungen der erlittenen Gewalt umzugehen und das traumatische Geschehen zu verarbeiten.

Rechtliche und medizinische Möglichkeiten

Rechtliche Möglichkeiten

Sie werden wahrscheinlich einige Zeit benötigen, um das Erlebte bewältigen zu können.

Vielleicht gibt es eine Person in Ihrem Umkreis, der Sie sich anvertrauen möchten. Sie können selbst entscheiden, was Sie mitteilen möchten. Suchen Sie eine Umgebung auf, die Ihnen gerade gut tut und in der Sie sich sicher fühlen. Vergewaltigung und sexueller Missbrauch sind Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung.

Sie haben die Möglichkeit, Anzeige gegen den/ die TäterIn zu erstatten. Sie allein entscheiden, ob Sie eine Anzeige machen wollen oder nicht. Lassen Sie sich für diese Entscheidung die Zeit, die Sie brauchen.

Die Verfolgung von Straftaten ist innerhalb bestimmter Fristen möglich, sogenannten Verjährungsfristen.

Eine Anzeige wegen Vergewaltigung kann noch bis 20 Jahre nach der Tat erstattet werden.

Wenn Sie zu dem Zeitpunkt der Tat jünger als 18 Jahre alt waren, beginnt die Verjährungsfrist erst, wenn Sie volljährig sind. Bei sexuellem Missbrauch in der Kindheit setzt die Verjährungsfrist auch erst dann ein, wenn Sie volljährig sind, beträgt aber nur 10 Jahre.

Bei länger zurückliegenden Taten ist es aber immer sinnvoll, zunächst eine Anwältin den Einzelfall prüfen zu lassen. Adressen von erfahrenen Anwältinnen erhalten Sie beim Frauennotruf.

Falls Sie sich nicht sicher sind, ob Sie den Täter anzeigen wollen, können Sie sich bezüglich der Entscheidungsfindung auch im Frauennotruf beraten lassen. Ob Sie Anzeige erstatten möchten oder nicht, ist allein Ihre Entscheidung. Wir unterstützen und begleiten Sie bei allen Schritten.

Wissenswerte Informationen:

Offizialdelikte
Die Straftatbestände Vergewaltigung und sexueller Missbrauch sind Offizialdelikte, das heißt, eine einmal erstattete Anzeige kann nicht mehr zurückgenommen werden;
sobald Polizei oder Staatsanwaltschaft von der Straftat erfährt – egal von wem – muss sie ermitteln.

 

Gedächtnisstütze
Falls Sie sich nicht sicher sind, ob Sie den / die Täter anzeigen wollen, können Sie als Erinnerungsstütze ein schriftliches Gedächtnisprotokoll erstellen, damit Sie später noch genaue Angaben zum Tathergang machen können.

Auch scheinbar unwichtige Nebensachen können dann von Bedeutung sein.
Zudem kann das Niederschreiben auch für Sie selbst erleichternd sein.

 

Beweisstücke
Wäsche, Kleidung oder andere Gegenstände, mit denen der Täter in Berührung gekommen ist, können wichtige Beweisstücke in einem Strafverfahren sein.
Auch wenn es Ihnen schwer fällt, sollten Sie deshalb mögliche Beweisstücke ungewaschen, trocken und getrennt in Plastiktüten verpackt aufbewahren.

 

Medizinische Untersuchung
Unabhängig von einer Anzeigeerstattung sollten Sie Ihrer Gesundheit zuliebe eine frauenärztliche Untersuchung durchführen lassen, um Verletzungen feststellen und ggf. behandeln zu lassen.

Die medizinische Untersuchung können Sie bei einer vertrauten Ärztin oder in der gynäkologischen Abteilung eines Krankenhauses durchführen lassen. Die Untersuchung bei der Ärztin dient auch zur Sicherung von Beweismitteln.

Wenn es Ihnen möglich ist, waschen Sie sich vor der ärztlichen Untersuchung nicht. Bitten Sie die Ärztin, die Untersuchungsergebnisse und Verletzungsspuren genau zu dokumentieren.

Sichtbare Verletzungen sollten fotografiert werden.

Wenn Sie sich zu einer Anzeige entschließen, sind diese Beweise wichtig zur Überführung des Täters und um Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche geltend machen zu können.

Lassen Sie sich, wenn möglich, von einer Freundin oder Vertrauensperson begleiten und scheuen Sie sich nicht, die Ärztin alles zu fragen, was Ihnen unklar ist. Sie können sich auch für ein paar Tage krank schreiben lassen, wenn Sie Zeit brauchen, um wieder zu sich zu kommen.

Sie haben auch die Möglichkeit, sich an den Frauennotruf zu wenden. Bei uns können Sie über die erlittene Gewalt und die damit verbundenen Ängste und Verletzungen offen sprechen. Wir informieren, beraten und begleiten Sie.

Stalking

„Stalking“ (engl. anschleichen, anpirschen) bezeichnet das beabsichtigte und wiederholte Verfolgen und Belästigen einer anderen Person.

Die Mehrzahl der (meist weiblichen) Opfer kennt den Täter. Oft ist dem Stalking eine Zurückweisung oder Beendigung der Beziehung vorausgegangen.

Häufig sind es Ex-PartnerInnen, die eine Trennung nicht akzeptieren. Hinter einem Stalker kann sich aber auch ein Freund, ein Kollege, ein Nachbar oder selten auch ein Unbekannter verbergen.

Stalker wollen wahrgenommen werden. Stalker denken, sie seien im Recht. Stalker sind leicht kränkbar.

Die Allgegenwärtigkeit des Stalkers stellt eine dauerhafte psychische Belastung für die betroffene Frau dar; viele fühlen sich in ihrem Handlungsspielraum eingeschränkt und sich nirgendwo mehr sicher. Die Verfolgung kann Monate oder Jahre andauern und führt bei den Betroffenen häufig zu massiven Ängsten, Schlafstörungen und Depressionen mit sozialem Rückzug und Isolation.

Was kann ein Stalking-Opfer tun?

Es gibt keine allgemeingültige oder „richtige" Vorgehensweise. Dennoch gibt es Ratschläge, die für das Opfer hilfreich sein können:

• Machen Sie dem Stalker einmal und unmissverständlich klar, dass Sie keinerlei Kontakt zu ihm wünschen. Dies kann schriftlich und ggf. per Einschreiben erfolgen.

• Ignorieren Sie ihn danach konsequent, denn jede Reaktion von Ihnen lässt ihn wieder hoffen.

• Informieren Sie Ihr Umfeld (Familie, FreundInnen, NachbarInnen, ArbeitskollegInnen) über die Stalking-Handlungen, um Öffentlichkeit herzustellen und dadurch geschützter zu sein.

• Legen Sie zur Beweissicherung ein „Stalking-Tagebuch“ an, in dem alle Stalking-Handlungen wie Briefe, Emails, SMS, Anrufe, Näherungsversuche usw. mit der Angabe von Datum, Ort und Uhrzeit aufgezeichnet werden.

Es kann zivilrechtlich oder strafrechtlich gegen den Täter vorgegangen werden. Dies sollte mit Hilfe einer kompetenten Anwältin erfolgen. Bleiben Sie nicht alleine mit der Angst/ der Wut, die der Täter in Ihnen auslöst. Beim Frauennotruf erhalten Sie professionelle Unterstützung und werden informiert über weitere Handlungsmöglichkeiten. Letztendlich geht es darum, wieder handlungsfähig zu werden.

Trauma

 

Was ist ein Trauma?

Als Trauma werden überwältigende Erlebnisse bezeichnet, die die normalen Bewältigungsstrategien des Organismus übersteigen, den Willen der betroffenen Person brechen und schließlich zu einem Gefühl extremer Angst, Ohnmacht und Hilflosigkeit führen.

Eine Situation ist traumatisch, wenn sich eine Person plötzlich oder auch lang anhaltend einer bedrohlichen Situation ausgeliefert fühlt, auf die sie sich nicht mehr einstellen und ihr auch nicht entkommen kann, sondern von ihr überrollt wird und dadurch in einen ungeschützten Angst-Schreck-Schock bzw. Verwirrungszustand gerät.

Dies kann auch geschehen, wenn jemand „nur“ AugenzeugIn von erschreckenden/erschütternden Ereignissen wird.

Traumatische Ereignisse sind deshalb außergewöhnlich, weil sie die normale Anpassungs- und Erinnerungsleistung eines Menschen völlig überfordern.
Unser menschliches Gehirn versucht bei einem extremen Stressor schnell und effektiv mit einem Ereignis umzugehen und fertig zu werden.
Menschen in Todesangst erleben eine stark eingeengte Aufmerksamkeit und eine veränderte Wahrnehmung, sodass eine normale Informationsverarbeitung nicht mehr möglich ist und Erinnerungen wie „Splitter eines zersprungenen Spiegels“ oder Puzzelteilchen isoliert abgespeichert werden.

Damit gibt es keine Zusammengehörigkeit oder Zuordnungsmöglichkeit mehr.

 

Folgen von Trauma

Als Folge von traumatischen Erlebnissen können tiefgreifende Wahrnehmungsstörungen auftreten wie z.B.:

• Schmerzunempfindlichkeit / Gefühllosigkeit

• Depersonalisation (Ich-Abspaltung)

• De-Realisation

• Verlangsamung der Zeit

• Gedächtnisverlust

Dieser Zustand wird als Dissoziation bezeichnet. Gleichzeitig ist die Dissoziation auch eine Überlebensstrategie, d.h. sie bietet Schutz vor unerträglichen Gefühlen.

Besonders stark wirken sich traumatische Verletzungen aus, die durch Vergewaltigung entstanden sind und/oder in der Kindheit regelmäßig durch nahe stehende Personen zugefügt werden.

Sexualisierte Gewalt wird als tiefe Demütigung, Erniedrigung und Verletzung der Menschenwürde erfahren. Sie kann umfassend das Vertrauen zu anderen Menschen, zu sich selbst und zum eigenen Körper erschüttern.

 

Auswirkungen

Nicht alle Betroffenen erholen sich langfristig von den schrecklichen Erlebnissen, sondern erleiden gesundheitliche Schäden, die Folge der seelischen Erschütterung und Verletzung sind.
Dazu gehören z.B. Schlafstörungen, Angstzustände, Depressionen, Albträume, Schuldgefühle, Konzentrationsschwierigkeiten oder das ständige Wiedererleben der Verbrechenssituation.

 

Verarbeitung von Trauma

Eine wirksame Verarbeitung ist ohne professionelle Hilfe oft nur schwer möglich, zumal retraumatische Erfahrungen ausgelöst werden können durch das nicht angemessene Verhalten von Familie, Schule, Arbeitsstätte, ÄrztInnen, Ermittlungsbehörden im Prozessgeschehen.

Dabei sind die Ergebnisse der Psychotraumforschung für von sexualisierter Gewalt betroffene Frauen und Mädchen von erheblichem Nutzen. Neben einem besseren Verständnis der Folgen von sexualisierten Übergriffen gibt es inzwischen hilfreiche therapeutische Konzepte.

Für Frauen und Mädchen ist es wichtig, sich in Beratung und Therapie Hilfe zu holen um offen sprechen zu können ohne sich als Kranke, Hilfsbedürftige definieren zu müssen, sondern dies als Akt des Mutes und der Stärke erfahren.